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Niederbayern feiert die besten Startups der Region

Deggendorf, 21. Februar 2019. Es muss nicht immer die Millionenmetropole sein – auch in der bayerischen Region entwickeln sich Startups mit spannenden neuen Ideen und Lösungen. Beim diesjährigen Businessplan Wettbewerb ideenReich von BayStartUP konnten sich drei Startups gegen ein starkes Teilnehmerfeld von insgesamt 23 Teams durchsetzen. 

+++ Platz 1 geht an PlanBee-Project aus Passau. Mit Hilfe einer smarten App und sensorgestützten Bienenstöcken vereinfacht das Team Jungimkern den Einstieg in die Bienenhaltung.

+++ Das Team Karbon Batterie, ebenfalls aus Passau, erreicht mit einer neuartigen Energiespeicherlösung den zweiten Platz.

+++ Auch die drittplatzierten sind unternehmerisch im Energiebereich unterwegs: engyneers aus Landshut hat einen elektronischen Marktplatz für erneuerbare Energien entwickelt. Das StartUp verfolgt die Vision, Angebot und Nachfrage von erneuerbaren Energien in Echtzeit zu einem individuellen Strompreis für einzelne Städte, Landkreise, Kommunen oder Netzgebiete zusammenzuführen.

„Wir freuen uns über die vielen Interessierten heute Abend sowie die rege Beteiligung am Wettbewerb.“ sagt Thomas Keller, Netzwerkmanager des GZDN und Geschäftsführer des ITC1 Deggendorf. „Man merkt die Aufbruchstimmung im Einzugsgebiet des Gründerzentrums Digitalisierung Niederbayern und wieviel sich besonders an den drei Standorten des GZDN (Passau, Landshut und Deggendorf) tut. Wir sind stolz auf das tolle Gründerökosystem bei uns in Niederbayern und freuen uns Teams dabei zu unterstützen, dass deren Ideen das Fliegen lernen!“

„Die Startups aus der Region haben wirklich gezeigt, was sie können“, sagt Fabian Brunner, Projektmanager des Businessplan Wettbewerbs ideenReich und Coach bei BayStartUP. „Die Jury hat bei ihrer Bewertung der Sieger insbesondere Wert gelegt auf die Geschäftsidee der Teams und deren Kundennutzen.“

Diese drei Teams haben es auf das Siegertreppchen im Businessplan Wettbewerb ideenReich 2019 geschafft:

Platz 1 (dotiert mit 1.000 Euro): PlanBee-Project
PlanBee-Project vereinfacht Jungimkern den Einstieg in die Bienenhaltung. Durch einen sensorgestützen Bienenstock stellt das Team dem Bienenhalter per App einen persönlichen Bienen-Coach zur Verfügung, über den dieser jederzeit Einblick in seinen Bienenstock hat. Das System gibt dem Anwender Handlungsempfehlungen, um unnötige oder gar fehlerhafte Eingriffe in den Bienenstock zu vermeiden und die Gesundheit der Bienen langfristig zu fördern.

Platz 2 (dotiert mit 750 Euro): Karbon Batterie
Karbon Batterie entwickelt eine neuartige Energiespeicherlösung, die ausschließlich in Europa verfügbare Rohstoffe verwendet. Diese Technologie könnte einen Meilenstein in der Energiewende bezüglich der Speicherproblematik bedeuten: durch den Einsatz von Karbonfasern scheint ein günstiger und langlebiger Energiespeicher realisierbar. Dieser könnte völlig neue Marktsegmente erschließen, beispielsweise die Speicherung bisher ungenutzter Energie im Bereich der Photovoltaik. Außerdem scheint er eine günstige Alternative zu den bisher verwendeten, relativ teuren Lithium Batterien darzustellen.

Platz 3 (dotiert mit 500 Euro): engyneers
Der von den engyneers entwickelte elektronische Marktplatz für erneuerbare Energien (EMP) wird Angebot und Nachfrage von erneuerbar erzeugter Energie in Echtzeit zu einem individuellen Strompreis für einzelne Städte, Landkreise, Kommunen oder Netzgebiete zusammenführen. Das EMP wird ergänzend zum Großhandel wirken und ermöglicht erstmals die transparente Strombelieferung von Kunden durch die Erzeuger der erneuerbaren Energien ohne einen Energieversorger und ohne Beanspruchung einer EEG-Vergütung.

Start?Zuschuss! geht in eine neue Runde!!!

Wer es in der vergangenen Förder-Runde nicht geschafft hat, sich zu bewerben, bekommt jetzt eine neue Chance: Start?Zuschuss! geht in die 7. Wettbewerbsphase. Vom 06.05. bis zum 05.07.2019 Schlag 12 Uhr können sich wieder junge, technologieorientierte Unternehmen aus dem Bereich Digitalisierung bewerben, sofern die Gründung nicht länger als zwei Jahre zurückliegt. Eine externe Expertenjury bewertet die eingereichten Bewerbungen und zeichnet die innovativsten, zukunftsfähigsten Geschäftsideen aus. Die Gewinner können dann ab Oktober 2019 ein Jahr lang mit bis zu 36.000 Euro gefördert werden. Förderfähig sind Ausgaben für Miete und Personal, die Markteinführung von Produkten sowie für Forschung und Entwicklung. Detaillierte Informationen zu „Start?Zuschuss!“ gibt es auf https://www.gruenderland.bayern/finanzierung-foerderung/startzuschuss/

„Gründer bei ihrem Vorhaben unterstützen“

PROFESSION FIT und Bernhard Schindler werden neuer Sponsor des Gründerzentrums Landshut

Als neuer Partner des Vereins LINK e.V. investiert PROFESSION FIT eine fünfstellige Summe. „StartUps sind der Motor unserer Wirtschaft“, erklärt der Geschäftsführende Gesellschafter Bernhard Schindler. „Sie schaffen neue Arbeitsplätze und fördern Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit in Deutschland.“ Im Rahmen der neuen Kooperation wird PROFESSION FIT gemeinsam mit der Fachhochschule Landshut Studien erstellen. Marcus von Dyck, wissenschaftlicher Leiter bei PROFESSION FIT, wird dafür unter anderem mit Studenten vor Ort arbeiten. Außerdem ist das Unternehmen am Bau des neuen Gründerzentrums beteiligt, wo zukünftig etwa zehn StartUps und Gründer für und mit PROFESSION FIT an einer wissenschaftlichen Weiterentwicklung des Programms für BGF arbeiten sollen.

Startup-Support für Startups

Bernhard Schindlers eigene Firma, PROFESSION FIT, ist ein StartUp für digitale, betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) und hat sich, mittlerweile im dritten Jahr, als Deutschlands Gesundheitscommunity Nr. 1 stark auf dem Markt etabliert. Große Kunden wie die Schaeffler Gruppe mit 38.000 User-Accounts bauen auf das System. „Darum ist es mir wichtig, andere Gründer bei ihrem Vorhaben zu unterstützen“, sagt Schindler.

Starkes Netzwerk für Gründer

Der LINK e.V. ist ein Verein für die Gründer der Region Landshut und Träger des Gründerzentrums Landshut. Initiatoren sind die Hochschule, die Stadt und der Landkreis Landshut. Inzwischen konnten viele Unternehmen und Vertreter aus der Landshuter Wirtschaft als Mitglieder gewonnen werden, genauso wie die Professoren der Hochschule, öffentliche Einrichtungen und Bildungsträger sowie engagierte Bürger der Region.

 

((Im Bild von links: Prof. Karl Stoffel, Präsident der Hochschule Landshut und 1. Vorsitzender des LINK e.V., Philipp Landerer, Netzwerkmanager des LINK e.V., Bernhard Schindler, Geschäftsführer ProfessionFit und Marcus van Dyck, Wissenschaftliche Leitung ProfessionFit.))

Idee? Bewirb dich für „Start?Zuschuss!“

+++ Zuschuss für Euren Start in die Selbständigkeit?
Schnell noch bewerben! +++

Ihr habt eine Idee oder seid bereits in der Gründungsphase? Noch bis 20. Juli 2018 läuft die aktuelle Antragsfrist für Bewerbungen im Förderprogramm „Start?Zuschuss!“. Der Freistaat Bayern fördert damit Unternehmensneugründungen im Bereich Digitalisierung. Die Zuwendung wird für Miete und Personal, Markteinführung des Produkts sowie Forschung und Entwicklung in einer Höhe von 50%, jedoch max. 36.000 € auf ein Jahr, gewährt.

Wer profitieren will, sollte jetzt in die Pötte kommen, denn die nächste Antragsmöglichkeit gibt`s erst wieder im November.

Bring deine Idee voran

NEUGIERIG? Detaillierte Informationen zum Förderprogramm findet Ihr unter https://www.gruenderland.bayern/finanzierung…/startzuschuss/ .

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BMW Group Werk LA wird neues LINK-Mitglied

Tolle Neuigkeiten gibt es aus dem LINK zu berichten: Im Beisein von Oberbürgermeister Alexander Putz, Landrat Peter Dreier und Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel wurde vergangene Woche im BMW Group Leichtbauzentrum der Beitritt des BMW Group Werks Landshut zu unserem Verein, dem LINK e.V., offiziell besiegelt. Der Innovationsstandort wird sich über die reine Mitgliedschaft hinaus sowohl finanziell als auch mit fachlichem Know-how in die Partnerschaft einbringen.

BMW als starker Partner

Bei unserem Ziel, Unternehmergeist und Gründungskultur in der Region Landshut zu fördern, werden wir nun fortan vom BMW Group Werk Landshut aktiv unterstützt. Beim Ortstermin sagte Standortleiter Dr. Peter Fallböhmer: „Innovation braucht starke Partner. Als Technologieführer in Sachen Leichtbau steht unser Werk in besonderer Weise für Kreativität und Pioniergeist. Um die Chancen der zunehmenden Vernetzung und Digitalisierung zu nutzen, wollen wir uns noch stärker für Start-up-Unternehmen und Gründer öffnen. Das Leichtbauzentrum als zentrale Ideenschmiede unserer Komponentenfertigung bietet dafür beste Voraussetzungen.“

BMW sei ein „Zugewinn für den Wirtschafts- und Technologiestandort Niederbayern“

Hochschulpräsident und 1. Vorsitzender des LINK e.V., Prof. Dr. Karl Stoffel, zeigte sich hocherfreut über den Beitritt des neuen Vereinsmitglieds: „Wir sind sehr stolz, mit dem BMW Group Werk Landshut unser Netzwerk weiter ausbauen zu können und freuen uns über so viel Engagement für Unternehmergeist und Gründungskultur in der Region“. Auch OB Alexander Putz und Landrat Peter Dreier sprachen von einem großen Zugewinn für den Wirtschafts- und Technologiestandort Niederbayern.

 

 

BILD: von links:
OB Alexander Putz
Landrat Peter Dreier
Dr. Peter Fallböhmer, Standortleiter BMW Group Werk LA
Prof. Dr. Karl Stoffel, Präsident Hochschule LA
Philipp Landerer, Netzwerkmanager LINK e.V.
Willibald Löw, Betriebsratsvorsitzender des BMW Group Werks LA

Foto: ©️Harry Zdera

+++ Meetup zum Thema Social Media Marketing+++

Gestern ging es beim Meetup ans Eingemachte: Mit unserem Referenten Philipp Ehrenberger von der Deggendorfer Werbeagentur bildschnitt.tv begaben wir uns aufs „Battlefield of Brands“ – also in die große, schnelle, bunte, laute und verwirrende Welt des Social Media Marketings.

In kaum einer Branche wird mit solch harten Bandagen um die Gunst der Verbraucher gekämpft wie hier. Die Marken battlen sich um die Aufmerksamkeit potenzieller Käufer. Und zwar mit allen Mitteln. In vielen Unternehmen kümmern sich mittlerweile ganze Abteilungen um das Marketing im Internet. Budgets von vielen Millionen Euro werden ausgegeben.

Werben auf Facebook, Insta & Co.

Doch die richtige Marketingstrategie zu finden, ist gar nicht so einfach. Philipp Ehrenberger versuchte dennoch, uns wenigstens einen kleinen Überblick über die wichtigsten Kanäle zu geben und die Möglichkeiten aufzuzeigen, die Werbetreibende auf Facebook, Instagram, WhatsApp & Co. zur Verfügung stehen. Dabei zeigte sich: Selbst mit nur wenig Budget lässt sich schon allerhand erreichen – man muss nur wissen, wie. Denn auf was es vor allem ankommt, ist ein guter Content. Wieder einmal bestätigt sich: Nicht die Masse macht es, sondern die Qualität.

Achtung, rechtliche Stolpersteine!

Was viele, die auf sozialen Netzwerken werben, allerdings nicht wissen: Sie bewegen sich auf gefährlichem Terrain. Denn wer sich mit den rechtlichen Hintergründen nicht auskennt, läuft Gefahr, irgendwann eine Klage am Hals zu haben. Deshalb hatten wir auch die Juristin MONIKA DRESCHER von der Kanzlei Strasse & Faul zu unserem Meetup eingeladen. Sie erklärte, auf was man beim Marketing im Internet achten muss, um auf der sicheren Seite zu sein.

Vielen Dank an unsere beiden Referenten – es war ein sehr spannender Vortragsabend!

 

Back2nature: Meetup zum Thema „Werte“

Welche Rolle spielen Werte wie Natur, Gesundheit, Familie, Freiheit, Sicherheit, Erfolg, Gemeinschaft, Anerkennung, Nachhaltigkeit oder Gerechtigkeit in unserer Leistungsgesellschaft überhaupt noch? Martin Nehmer zeigte am vergangenen Dienstagabend beim Meetup im Linkwork, dass diese nach wie vor einen großen Stellenwert besitzen, nur gehen sie im Alltag oft unter und müssen erst wieder erarbeitet werden. Mit seinen Klienten – ob Unternehmer oder Privatperson – geht er dann in den Wald.  Denn viele Prinzipien, die sich in der Natur beobachten lassen, können als Vorbild dienen, um für Problemstellungen im Berufs- oder Privatleben Lösungen zu finden.

 

Das Thema stieß auch bei Unternehmensvertretern aus Landshut auf großes Interesse.

 

Lernen von der Natur

Wie geht man Change-Prozesse im Unternehmen an? Wie kann Teamarbeit besser funktionieren? All das sind Fragen, die die Natur in vielen Facetten beantworten kann, reagiert sie doch stets auf kleinste Veränderungen ihres Umfeldes – entweder mit Anpassung, Vernetzung, Kreativität oder Effizienz. „Die Natur macht es uns zum Beispiel vor, dass Scheitern nichts Schlechtes ist. Im Gegenteil: Wenn etwas stirbt, kann dies der Dünger für etwas ganz Neues sein. Wir müssen das nur erkennen“, so Martin Nehmer. „Wir müssen Niederlagen als Chance begreifen und sofort wieder in neue Ideen investieren“.

 

Werden – wachsen – vergehen: Ein Kreislauf, der in sämtliche Lebensbereiche übertragen werden kann.

Was heißt integer sein?

Im Anschluss transferierte Maximilian Daschner die Werte-Thematik in die Praxis. Der Life Coach ließ die Meetup-Teilnehmer ihr derzeitiges Leben skizzieren, indem jeder einmal zu Papier bringen sollte, welchen Beschäftigungen er jede Woche nachgeht, welche die meiste Zeit einnehmen und welche zu kurz kommen. Bin ich integer? Bin ich mir gegenüber loyal? Bin ich glücklich mit dem Leben, das ich zurzeit führe? Aus dieser kleinen Übung wurde schnell klar, dass sich viele heutzutage wünschen, persönlichen Herzensdingen mehr Raum und Zeit in ihrem Alltag zu geben.

 

Maximilian Daschner im Live Coaching mit zwei freiwilligen Teilnehmern

Meetup zum Thema IT-Sicherheit gut besucht

 

Das Thema IT-Sicherheit fand regen Anklang – bei unserem gestrigen Meetup mit Felix Struve vom Bayerischen IT-Sicherheitscluster waren nicht nur Gründer und Startups anwesend, sondern auch der eine oder andere Vertreter der regionalen Wirtschaftsunternehmen.

Schön, dass Ihr alle da wart und auch im Anschluss noch mit uns diskutiert habt.

Leistungselektronik von der Querom Elektronik GmbH – Startups in LA

Im niederbayerischen Geisenhausen haben fünf Entrepreneure im März 2017 ein neues Unternehmen für die Entwicklung, die Herstellung und den Verkauf von Leistungselektronik gegründet. Das Start-up konzentriert sich auf kundenindividuelle Lösungen in den Bereichen Elektromobilität, erneuerbare Energien und Energiespeichersysteme.

Jeder Einzelne der fünf Gründer kann auf mehrjährige Erfahrungen in seinem jeweiligen Tätigkeitsbereich der Leistungselektronik zurückgreifen. Damit verfügt das junge Unternehmen über insgesamt 20 Jahre Branchenerfahrung in dieser innovativen und wachsenden Industrie. Von dieser Erfahrung in Verbindung mit hoher Flexibilität profitieren die Kunden der Querom Elektronik GmbH in besonderem Maße.

Ein wachsender Markt für Leistungselektronik

Die Elektronik nimmt einen zunehmenden Stellenwert in immer mehr Produkt- und Lebensbereichen ein. Gebäude, Industrieanlagen und Fahrzeuge werden „smart“ und damit über Software und Apps steuerbar. Für die Anwender dieser Produkte ist die einfache und intuitive Bedienung das entscheidende Kriterium. Für die komplizierte Technik, die hinter solch innovativen Produkten steckt, sind die Leistungselektronik Spezialisten von Querom die richtigen Ansprechpartner.

Landshuter Gründernacht „Günstiges Klima für Gründer schaffen“

Am Dienstagabend kamen 250 Menschen zur Gründernacht an die Hochschule Landshut. Dort gaben Start-ups Einblicke in ihre Existenzgründung – und was aus ihrer Sicht die wichtigsten Faktoren für Erfolg sind.
Ein Unternehmen zu gründen, kostet viel Kraft. Aber wenn das Team stimmt, meistert ein Start-up auch schwierige Herausforderungen. Dieser Gedanke schwang auf der Landshuter Gründernacht bei allen Rednern mit. Die Hochschule Landshut veranstaltete den Vortrag- und Netzwerkabend am Dienstagabend bereits zum siebten Mal – heuer gemeinsam mit dem Gründerzentrum LINK.

LINKs Netzwerkmanager, Philipp Landerer, sprach vor den rund 250 Besucherinnen und Besuchern mit zwei jungen Gründern über ihren Weg vom Studenten zum Unternehmer. Florian Henle und Jakob Bitner habenbeide an der Hochschule Landshut studiert. Heute sind sie Gründer und Geschäftsführer von Unternehmen, die sich mit Energie der Zukunft auseinandersetzen:
Henle leitet gemeinsam mit Partnern den Energieversorger Polarstern, der Ökostrom und -gas an Privathaushalte und Gewerbekunden liefert. Bitners Unternehmen VoltStorage hat einen Stromspeicher für Photovoltaikanlagen entwickelt, der kürzlich auf den Markt gekommen ist. Beide sehen ihr Team als eine der wichtigsten Stützen: „Für mich sind Sparringspartner wichtig, mit denen ich diskutieren kann. Außerdem ist die Gründung am Anfang steinig, da ist es gut, wenn man Freud und Leid teilen kann“, findet Henle. „Ein mittelmäßiges Team wird auch aus einem super Produkt nichts entwickeln“, stimmte Bitner zu.

Tüftler werden zu Unternehmern
Nicht nur das Team muss stimmen, damit sich aus einer Idee ein Unternehmen entwickelt. Auch das Umfeld spielt eine Rolle – oder wie es Oberbürgermeister Alexander Putz bezeichnete: „Es ist wichtig, dass wir hier ein Klima erschaffen, in dem aus Tüftlern Unternehmer werden.“ Landrat Peter Dreier bestätigte, neue Unternehmen seien für Wirtschaft, Gesellschaft und die ganze Region von großer Bedeutung. Zum richtigen Klima tragen unter anderem das Netzwerk von LINK und das Gründerzentrum bei, das in Landshut gebaut wird und in dem rund 100 Arbeitsplätze für Start-ups entstehen. Auch die Hochschule unterstützt Entrepreneure, etwa in Form von Beratungen oder über spezielle Kurse, die unternehmerische Kompetenzen vermitteln, erläuterte Hochschulpräsident Prof. Dr. Karl Stoffel.
Gründerzentrum wird 100 Arbeitsplätze bieten

Dass sich der Schritt in die Selbständigkeit lohnen kann, zeigte Dr. Rafael Fietzek: Er hat gemeinsam mit Partnern vergangenes Jahr die COMPREDICT GmbH gegründet. Das Unternehmen hat eine Software entwickelt, die in Autos Informationen über die Belastung von Fahrzeugteilen erheben kann. Dafür nutzt die Software Sensoren, die bereits serienmäßig in Autos verbaut sind. „Wir wollen vorhersagen, wann was im Auto kaputtgeht“, fasste Fietzek zusammen und stellte die Technologie und den Werdegang des Start-ups vor. Das Thema traf einen Nerv im Publikum, das einige Fragen nach der Datensicherheit an Fietzek richtete. Daten wurden am Dienstagabend dennoch ausgetauscht, ebenso Visitenkarten, als im Anschluss an die Vorträge auch die Besucher untereinander ins Gespräch kamen.