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Om7sense – professionelles Energiemanagent

Om7sense ist ein Familienunternehmen von Kevin Read zusammen mit seinem Vater, John Read, und seinem Bruder plus zwei Freunden. John Read erkannte während seiner Tätigkeit im Vertrieb von PDUs (intelligente Stromleisten), dass es keine vernünftige Softwarelösung zur Auswertung der vielen Daten gibt. Die Daten wurden zwar gesammelt und angezeigt, aber eine Weiterverwertung fand nicht statt. Er sah das ungenutzte Potential mit den ausgewerteten Daten die Energieeffizienz und die Betriebssicherheit zu steigern. Mit seiner 30-jährigen Erfahrung in der IT- und Netzwerk-Branche sowie seinem technischen Hintergrund gründete er zusammen mit seinen Söhnen om7sense.

2015 wurden die ersten Ideen gesammelt und 2016 kam es zu der GmbH Gründung. Auch der Name war schnell gefunden: Ihr Produkt kann „alles messen“ – Omega (alles) und sense (engl. messen) zusammen mit dem 7. Sinn ergibt Om7sense. Ein grundlegendes Ziel für die Entwicklung der Software war es, dass diese einfach zu bedienen ist. Usability steht also im Vordergrund. Om7Sense gibt eine intuitiv verständliche Übersicht aller Energie- und Sensordaten und ermöglicht Firmen kosteneffizient und jederzeit alle angeschlossenen PDUS, Klimasysteme und Sensoren zu kontrollieren und verwalten.

Durch die EXIST-Förderung haben sie viele Gründer kennengelernt, die in der gleichen Phase sind, und konnten viele wertvolle Tipps mitnehmen. Vor allem das Gründernetzwerk von BayStartup und LINK das Gründerzentrum Landshut und der stetige Austausch mit Gleichgesinnten schätzt das Team von Om7sense sehr.

John Read, Kevin Read, Sven Read, Bernhard Riedl von Om7sense

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Engyneers – “Tinder für Energie”

Die Entstehung von engyneers lief sehr klassisch ab. Michael Detke hat während seines Studiums Elektro- und Informationstechnik ein Problem festgestellt, sich darüber Gedanken gemacht und angefangen an der Lösung zu arbeiten.

In seinem Praxissemester ist Michael aufgefallen, dass es Schwierigkeiten bei der Transformation von konventionell erzeugtem Strom hin zu regenerativen Energien gibt. Seine Idee war eine Möglichkeit zu schaffen, die schlicht ist, aber viele Benefits bietet. Zusammen mit seinen Freunden Alexander Stoll (Master Informatik) und Nicolas Holzheimer (Bachelor Elektro- und Informationstechnik) hat er engyneers gegründet.

Um die Energiewende so frei wie möglich zu gestalten ist es notwendig, dass Verbraucher direkt mit den Anbietern Kontakt haben. Regionalität ist hier das Stichwort. Engyneers steht für die Vision, dass man von Bauern nebenan nicht nur die Eier oder das Fleisch, sondern auch seinen Strom kaufen kann – ohne Umweg über große Energiekonzerne. Neben der Förderung der regionalen Stromerzeuger kann durch die Nähe des Anbieters Stromsteuer gespart werden und der Strom dadurch günstiger angeboten werden. Das Ziel ist es eine Plattform zu etablieren, auf der durch eine PLZ-Suche der passende Stromerzeuger gefunden werden kann und ein direkter Vertrag mit diesem zustande kommt.

Michael Detke ist es auch wichtig wieder mehr Bewusstsein für den Stromverbrauch bzw. die Stromnutzung zu schaffen. Der konventionell erzeugte Strom ist jederzeit zum gleichen Preis verfügbar. Erneuerbare Energien sind natur- und wetterabhängig. Bei guter Produktionslage wird der Strom sogar nochmal günstiger. Die Verbraucher sollen wieder „lernen“ den Strom dann zu nutzen, wenn er verfügbar ist. Smarthome kann hier auch ein ausschlaggebendes Tool sein.

Nico Holzheimer, Michael Detke und Alexander Stoll von engyneers